Er erklärte uns, was alles bei einer Neupflanzung zu beachten ist, wie man Jungbäume richtig schneidet, was sie an Nahrung benötigen und vieles mehr. Im Anschluss an diese Einführung mit den Jungpflanzen ging es daran, uns ein Bild vom alten Baumbestand zu machen. So wurde erklärt, was bei den, an der Hauswand des Heimathauses befindlichen zwei Zwetschkenbäumen herauszuschneiden ist und auch das Warum.
Dann ging es weiter zu einem alten Birnbaum, der ausgelichtet werden musste, und dann kam auch noch der Kirschbaum an die Reihe. Zu guter Letzt wurden Josta- und Johannisbeersträucher ins Visier genommen, die ebenfalls geschnitten werden mussten. Wir hörten viel über das richtige Düngen mit Hornspänen, Steinmehl, Beerendünger, Mist usw. und auch, dass gegen verschiedene Schädlinge nur mit einer Kupferspritzung vor der Blüte zu Leibe gerückt werden kann. Nach diesen vielen Eindrücken konnten sich die Teilnehmer mit einem Getränk und Wienerle stärken, es wurde eifrig diskutiert und unser Referent konnte noch einige aufgetauchten Fragen beantworten.
In der Zwischenzeit wurden die mitgebrachten Baumscheren von unserem Obmann, Josef Böhler, auf Vordermann gebracht, damit die „neuen Experten“ zu Hause das Gehörte gleich umsetzen können.

