Fachverband der Baumwärter Vorarlbergs
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OGV Obst- und Gartenkultur Vorarlberg

37. Obstbautag

Am 28. Jänner trafen sich Baumwärter aus Vorarlberg und Tirol zum alljährlichen Obstbautag in Rankweil, welcher schon zum 37. Mal abgehalten wurde

Im voll besetzten Vereinshaus in Rankweil konnte der Obmann Armin Rauch neben dem Hausherrn Bürgermeister Martin Summer, auch Dir. Dr. Gebhard Bechter von der Landwirtschaftskammer, Christoph Metzler von den Grünen, den Obmann des OGV Rankweil, Karlheinz Fritsche, sowie die Ehrenmitglieder Siegi Lang, Berno Häfele und Walter Griß begrüßen. Auch dieses Jahr wurde der Saal wieder von der Gärtnerei Bauer und vielen Helfern des Verbandes liebevoll hergerichtet.

Bei den Grußworten zitierte Bürgermeister Summer aus einem Obst-Büchlein aus dem Jahre 1959. Hier wird beschrieben, wie mit wenig Aufwand auf 1000 m² für eine 6-köpfige Familie (!) Obst fürs ganze Jahr angebaut werden kann, was den Wandel der Zeit klar sichtbar macht. Obwohl die meisten Hausgärten mittlerweile weniger Fläche aufweisen und auch die Haushaltsgröße wesentich kleiner geworden ist freut sich Herr Bechter sehr, dass so viele Interessierte, und vor allem auch junge Leute zu der Veranstaltung gekommen sind. Dies stimmt optimistisch, dass auch in Zukunft die Verbundenheit zur Region und dem hier produzierten Obst viel Wertschätzung erfährt. Herr Fritsche erfreute uns mit einem Gedicht von Georg Wilhelm Otto von Ries über den Apfel "…..täglich ihrer fünf bis zehn. Wirst nicht dick, doch jung und schön. Und kriegst Nerven wie ein Strick. Mensch im Apfel liegt das Glück."

Die Veranstaltung startete mit einem Referat von Dr. Franz Rueß von der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg (D) zum Thema "Möglichst wenig Pflanzenschutz"! Resistente und robuste Sorten für den extensiven Obstbau. Er stellte viele Kern- und Steinobstsorten, sowie Beerenobst vor, die durch züchterische Arbeit Resistenzen gegen Krankheiten wie Mehltau, Schorf und Feuerbrand aufweisen.

Von Herrn Gubler, von der Nußbaumschule Gubler in Hörhausen (CH), erfuhren viel Neues über die Walnuß. In seinem Vortrag erklärte er den Unterschied von leteral und terminal tragenden Nußbäumen, und die wichtigen Merkmale einer Nuß, die für die züchterische Arbeit ausschlaggebend sind. Auch seine 350 Sorten umfassende Nusssammlung ließ viele Teilnehmer nur staunen.

Nach dem Mittagessen führte uns DI Ulrich Höfert, Leiter Fachbereich Obst & Garten der LWK Vorarlberg nochmals durch das schwierige Obstjahr 2016. Denn die extreme Wettersituation - zuerst nur kalt und naß, ein Spätfrost, dann heiß und trocken - machte es den Obstbauern und Hausgärtnern nicht gerade leicht, die Bäume gesund zu erhalten, und dabei auch noch qualitativ hochwertiges Obst zu produzieren.

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