OGV Alberschwende
Sitemap

OGV Alberschwende

Feld 766
6861 Alberschwende
T 0 55 79 / 47 13
E-Mail · Website · Facebook
OGV Alberschwende
OGV Obst- und Gartenkultur Vorarlberg

Großes Besucherinteresse beim gemeinsamen Vortragsabend des OGV- und BZV-Alberschwende

Der OGV und BZV Alberschwende machten wieder "gemeinsame Sache" und luden zu Beginn der Gartensaison zu einem Vortragsabend ein. Das Interesse war sehr groß - mehr als 200 Besucher kamen in den Hermann-Gmeiner-Saal nach Alberschwende.

Im ersten Vortrag nahm sich Gärtnermeister Andreas Dür aus Alberschwende dem Thema "Hochbeete" an. In seinem Vortrag ging er auf die wesentlichen Punkte ein, die beim Aufbau zu beachten sind. Der erste Schritt ist, das Hochbeet von unten her vor Mäusebefall zu schützen. Anschließend sind in bestimmter Reihenfolge verschiedene Schichten von Materialien wie kleine Äste, Hackschnitzel, Laub und Strauchabfälle, Kompost und zuletzt Humus und Gartenerde einzubringen. Die Vorteile eines Hochbeetes liegen auf der Hand: Schutz vor Schnecken, bequemes Arbeiten und gutes Bodenklima sorgt für reichlich Ernteertrag - und mit entsprechenden Abdeckung kann dieses auch als Frühbeet verwendet werden. Das Hochbeet liegt im Trend und ist auch ein gestalterisches Element im Garten. Es kann je nach Vorliebe aus unterschiedlichen Werkstoffen, wie Holz, Stahl oder Kunststoff bestehen.

Gerhard Mohr, Imker und Pädagoge für Bienenkunde an der BSBZ Hohenems, ging im daran anschließendem Referat auf das "Phänomen Honigbiene" ein. Die Honigbiene leistet mit ihrer Bestäubungsarbeit und Blütentreue unschätzbare Dienste für den Obst- und Gartenbau und nimmt eine Sonderstellung unter den bestäubenden Insekten ein. Über 80 % unserer Pflanzenkulturen werden von Bienen bestäubt. Aufgrund des volkswirtschaftlichen Nutzens nimmt die Honigbiene weltweit den dritten Platz der wichtigsten Nutztiere ein. Gerhard Mohr ging natürlich auch auf die Frage ein, was wir denn tun können, um den Lebensraum der Bienen zu erhalten? Wichtig sind, im eigenen Garten möglichst verschiedene, blühende Blumen und Sträucher, Kräuter- und Gemüsepflanzen, Obst- und Beerengehölz und keine für Bienen schädliche Giftstoffe zu verwenden.

Im letzten Vortrag vermittelte Ing. Peter Klaus Gmeiner, Obmann des OGV Alberschwende, in seinem Referat Wissenswertes zum Thema "Kompostierung". Kompost ist ein natürlicher und wertvoller Dünger. Zur Kompostierung eignen sich grundsätzlich alle organischen Abfälle aus Garten und Haushalt. Es ist darauf zu achten, entsprechend zerkleinertes Material, welches möglichst frei von Schädlingen, Unkräutern oder Krankheitserregern ist, zu verwenden. Der Komposthaufen ist abzudecken, regelmäßig auf die richtige Feuchtigkeit und die notwendige Temperatur von ca. 65 Grad im inneren zu prüfen. Je öfters der Komposthaufen gewendet wird, desto schneller erfolgt die Reifung. Einen fertigen Kompost erkennt man daran, dass keine Kompostwürmer mehr vorhanden sind, dieser nicht mehr nach "Wald" riecht und aus feinen Krümeln besteht.

In der anschließenden Diskussionsrunde beantworteten die Fachreferenten gerne Fragen der interessierten Zuhörer. Durch den Vortragsabend führte Moderator Gerhard Berlinger, Obmann des BZV Alberschwende.

Obst- und Gartenbau-Verein Alberschwende

... Natur erleben, beobachten und begleiten.

Artikel teilen

Teilen auf Facebook
Teilen auf Google+
Teilen auf Twitter
Teilen via E-Mail

Sponsoren des Landesverbandes

Vorarlberger Gärtner und Floristen
Peter Dach
Baumpflegeteam
Sparkasse
Bucherverlag
SPAR-
VKW Oekostrom
Rosen Waibel
Branner Kompostwerk
SCHMIDT´S Handelsgesellschaft mbH