Obst- und Gartenkultur Vorarlberg

Kartoffeln aus eigener Anzucht

Klar, Kartoffel als Grundnahrungsmittel gibt es überall günstig zu kaufen. Doch haben Sie schon mal probiert, selbst Kartoffeln im Garten oder großen Gefäßen zu kultivieren?

Das ist gar nicht so schwer.

Was braucht man dazu? Entweder ein Stück Land oder ein paar große Gefäße mit guter Erde und natürlich Kartoffelknollen, so genannte Saatkartoffeln. Diese gibt es momentan im gut sortierten Fachhandel überall zu kaufen.

Der Boden wird gut gelockert, mit etwas Komposterde verbessert. Ab einer Bodentemperatur von etwa 8 °C werden die Kartoffel im Abstand von etwa 50 x 50 cm knapp 10 cm tief in den Boden gelegt. Danach wird das Beet eingeebnet und ev. mit Vlies zur Verfrühung abgedeckt. Wenn man noch früher ernten will, können die Knollen auch wie im beiliegenden Merkblatt beschrieben vorgekeimt werden. Dann ist aber beim Legen Vorsicht geboten, damit die jungen, ergrünten Keime nicht abbrechen.

Für den Hausgarten gibt es eine Vielzahl an Saatkartoffeln. Besonders attraktiv sind bunte Knollen und Sonderformen. Man kann damit nicht nur Gäste überraschen!

Momentan wird in der Gärtnerei Angeloff in Rankweil ein tolles Sortiment an Kartoffelspezialitäten angeboten. Hier bietet sich eine gute Möglichkeit, verschiedenste Raritäten selbst auszuprobieren. Folgende Sorten konnten wir erspähen:

  • Blauer Fingerling: für Salat mit länglicher Knolle nach Kipflerart
  • Rote Emma: eine schön gefärbte Salatkartoffel
  • mehlige Mühlviertler: sehr gut für Pürree und Mehlspeisen
  • Pinki: Universalerdapfel für alle Verwendungszwecke
  • Fabiola: gute Sorte für Beilagen und Salat, eher festkochend
  • Blaue Elisa: wie der Name schon sagt blau durchfärbte Kartoffel für Salat und Beilagen
  • Barbara: Universalerdapfel für jeden Gebrauch
  • Weisse Löschtaler: Beilagenkartoffel der mehligen Art für Pürree und Knödel
  • Schlosskipfler: feste Salat- und Beilagenkartoffel
  • ....

Wer über ausreichend Platz verfügt, kann mehrere unterschiedliche Sorten anbauen. Das machen auch die Indios in Südamerika und garantieren so die Ernährungssicherheit.

Wenn nur eine Terrasse zur Verfügung steht, wachsen Kartoffeln auch in großen Gefäßen. Der Wasserabzug unten muss gegeben sein, dann wird etwa 20 cm hoch gute Garten- oder Gemüseerde eingefüllt und die Knollen gelegt. Darüber kommt etwa 10 cm Erde. Wenn die jungen Triebe dort durchstoßen, wird wieder mit Erde aufgefüllt. Das wiederholt sich, bis das Gefäß voll ist. Im Hochsommer, wenn dass Laub verdürrt, können die Knollen geerntet werden. Kinderleicht. Probieren Sie es aus!

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Kartoffeltheke in Gärtnerei Angeloff
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