Obst- und Gartenkultur Vorarlberg

Highlights auf der winterlichen Fensterbank - AMARYLLIS

Die Amaryllis sorgt mit seinen großen, prachtvollen Blüten für weihnachtliche Farbkombinationen und macht ihn zu einer typischen Weihnachtspflanze.

Allerdings lebt die stolze Zwiebelschönheit bei uns unter falschem Namen, denn botanisch gehört sie nicht zur Gattung Amaryllis, sondern zur Gattung Hippeastrum. Korrekt benannt heißt sie daher Ritterstern, was ihre imposante Erscheinung entsprechend unterstreicht.

Amaryllen sind trotz ihrer exklusiven Erscheinung leicht zum Blühen zu bringen. Für Amaryllis eignen sich Tontöpfe am besten, weil sie schwerer und standfester als Plastiktöpfe sind. Sie bilden ein gutes Gegengewicht zu den hohen Pflanzen. Die Gefäße sollten nur etwas größer als die Zwiebel sein. Ein Abstand von einer Daumenbreite zwischen Zwiebel und Topfrand ist ideal. Beim Pflanzen sollte man darauf achten, dass die Wurzeln nicht geknickt oder beschädigt werden.

Beachte:

  • Die Zwiebel nicht zu tief setzen. Zwei Drittel kommen in die Erde, ein Drittel schaut aus der Erde heraus.
  • Am Anfang nicht zu viel gießen. Zuerst gießt man nur wenig, bis sich der Blütenstängel gebildet hat und die Knospe zu sehen ist. Dann wird die Wassergabe erhöht und die Amaryllis kann regelmäßig gedüngt werden.
  • Die Zwiebeln der Rittersterne sind stark giftig.

Obwohl die Amaryllis wie eine Diva unter den Zwiebelblumen wirkt, ist sie pflegeleicht und kann im nächsten Jahr wieder zur Blüte gebracht werden. Damit die Zwiebel nicht unnötig Kraft in die Samenbildung investiert, werden die verwelkten Blüten entfernt. Die Amaryllis würde sonst Nährstoffe für die Entwicklung der Samen verbrauchen, die ihr für das Wachstum nach der Ruhephase fehlen würden. Den Stängel schneidet man erst ab, wenn er vertrocknet ist.

Dann ist es wichtig, viel zu düngen. Ab dem Zeitpunkt wird wöchentlich gedüngt und gegossen. Die Pflanze braucht jetzt viele Nährstoffe und das bis Juli, August.

Der Kreislauf der Amaryllis

Gießen, düngen und vertrocknen lassen!

Spätestens im August hört man auf, die Amaryllis zu düngen und zu gießen. Die Pflanze muss sich einziehen, muss wirklich komplett vertrocknen. Dann gibt man die vertrockneten Blätter weg. Ab etwa Oktober, November zeigt sich dann schon wieder das erste Blütenspitzerl der neuen Knospe. Dann beginnt man wieder leicht zu gießen, gibt vielleicht ein bisschen Erde dazu. Umtopfen ist eigentlich nicht nötig. So geht der Kreislauf einer Amaryllis. So blüht sie jedes Jahr wieder auf und bringt Farbe in die graue Winterzeit.

Tipp:

Die Amaryllis neigt sich mit ihren großen Blüten stark zum Licht und bekommt dann in ihrem kleinen Topf leicht Übergewicht. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze in einen größeren, schweren Übertopf zu stellen und sie öfter zu drehen, damit sie gerade wächst!

Besonders prächtige Blüten soll man angeblich bekommen, wenn man drei Amarylliszwiebeln in einen Topf pflanzt. Ausprobieren!

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Ritterstern
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