Was mache ich mit anfallenden Ästen, die durch Schnittarbeiten im Garten bei Hecken- oder Baumschnitt anfallen und mühselig und kostspielig entsorgt werden muss?
Totholz ist mehr als abgestorbenes Holz – es ist ein faszinierender Lebensraum für zahlreiche Organismen und ein zentraler Bestandteil funktionierender Ökosystemen.
Eine Benjeshecke ist ein naturnaher Sicht- und Windschutz aus locker aufgeschichtetem Gehölzschnitt, benannt nach den Brüdern Heinrich und Hermann Benjes, die das Prinzip der Totholzhecke entwickelten, um Grünschnitt sinnvoll zu verwerten. Zudem dient sie als wertvoller Lebensraum für Vögel, Kleinsäuger und Insekten und kann als dekoratives Element im Garten sein.
Mit dieser Methode leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Artenvielfalt und Biodiversität im Garten. Durch das natürliche und rustikale Erscheinungsbild eignet sich der Wall besonders für Bauerngärten, Kleingärten, als Grundstücks- und Weidebegrenzung oder einfach als dekoratives Element im Garten.
Unter fachkundiger Anleitung von Birgit Harich und Margit Rusch wurde mit fleißigen TeilnehmerInnen in “Linders Garten“, in Rankweil, den der OGV Rankweil betreut, eine Benjeshecke errichtet. Nach der Fertigstellung haben wir den Vormittag noch mit einer guten Jause ausklingen lassen.
Bericht einer Teilnehmerin:
Vielen lieben Dank für den tollen Workshop und die Infos mit Fotos.
Ich habe mich am NA gleich dran gemacht, und im Weingarten meines Sohnes mit Schnittgut der Obstbäume und Reben eine Benjeshecke zu bauen. Sie ist 7m lang geworden!! Und ca. 1m hoch. Bin gespannt, wer sie als erstes besiedelt.

