Das Wetter meinte es bei unserem Gartenbesuch bei Familie Hollenstein nicht ganz so gut – der Regen war wohl falsch bestellt. Dennoch tat die trübe Witterung der guten Stimmung keinen Abbruch. Der Besuch war äußerst informativ, lehrreich und inspirierend.
Im Mittelpunkt stand die Methode des „Square Foot Gardening“, die Mitte der 1970er-Jahre von Mel Bartholomew entwickelt wurde. Beim „Gärtnern im Quadrat“ wird ein Beet in Felder von etwa 30 × 30 Zentimetern eingeteilt. Je nach Platzbedarf wachsen darin eine, vier, neun oder sogar 16 Pflanzen. Durch die gezielte Mischkultur entsteht eine geschlossene Pflanzendecke, die Unkraut unterdrückt, die Anbaufläche optimal nutzt und die Feuchtigkeit im Boden länger hält.
Besonders interessant war die konsequente Nutzung jeder freien Fläche: Sobald ein Quadrat abgeerntet ist, wird es neu bepflanzt. Voraussetzung für den Erfolg sind eine gute Bodenqualität, hochwertiger Kompost und die Einhaltung des Fruchtwechsels.
Die vorgestellte Methode zeigte eindrucksvoll, wie auch auf kleiner Fläche ein ertragreicher und naturnaher Gemüseanbau möglich ist. So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotz Regenschauern viele wertvolle Anregungen für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen.






